Manuelle Lymphdrainage in Frankfurt

Entwickelt wurde die manuelle Lymphdrainage durch Dr. Emil Vodder und seine Ehefrau Estrid Vodder.

Lange Zeit war das Konzept im schulmedizinischen Bereich nicht anerkannt. Durch Vodders Zusammenarbeit mit dem Arzt Dr. Johannes Asdonk wurde die Therapie mehr und mehr bekannt, da er sich wissenschaftlich damit auseinandersetzte und diese etablierte.

Wir arbeiten bei unserer manuellen Lymphdrainage in Frankfurt sowohl nach dem Konzept von Dr. Emil Vodder als auch nach Dr. Johannes Asdonk.

Manuelle Lymphdrainage auch als MLD bezeichnet ist Teil der physikalischen Therapien und Bestandteil der Komplexen Entstauungstherapie (KPE) in der Lymphtherapie.

Manuelle Lymphdrainage wird als Ödem- und Entstauungstherapie bei Schwellungen, Lipolymphödemen oder im Wellnessbereich zur Entschlackung angewendet.

Schwellungen oder Ödeme genannt, können am Rumpf oder an Armen oder Beinen auftreten.

Unterschieden wird hierbei das primäre Lymphödem, welches angeboren ist von dem sekundären Lymphödem, dass erworben ist z.B. durch Traumata, Operationen oder z.B. nach Bestrahlungstherapie bei Tumorerkrankungen. Besonders nach einer Lymphknotenentfernung ist die sogenannte Lymphvasomotorik und der damit verbundene Abtransport über die Lymphknoten nur noch teilweise oder gar nicht mehr gegeben und es kommt zum Rückstau und zur Ödembildung.

Komplikationen sind eine Manifestation des Lymphödems im Form von Fibrosen, eine Verhärtung die sich im Gewebe durch die hohe Eiweißlast bildet.

Wichtiger Bestandteil der MLD ist die Kompressionsbandagierung die in der Regel nach der Therapie erfolgen sollte. Durch die Wickelung mit unterschiedlichen Materialien, wie Schaumstoff und unelastischen Binden, kommt es bei Aktivität der Person (z.B. beim Laufen ) durch die Kontraktion (das Zusammenziehen der Muskulatur) zu einer Erhöhung des Gewebeinnendruckes, somit zur weiteren Anregung des Lymphabflusses, zum Abtransport der gestauten Lymphe und zur Erhaltung des Lymphdrainageerfolges.